Sambia lädt Safari-Reisende in einige der intimsten und fachmännisch geführten Wildnisgebiete Afrikas ein, wo kleine Camps und legendäre Führer das Erlebnis ebenso prägen wie die Landschaft selbst. Das Land teilt sich die Viktoriafälle mit Simbabwe, dennoch wirken seine Nationalparks im Vergleich zu belebteren Reisezielen auf dem Kontinent erfrischend überfüllt. Süd-Luangwa ist berühmt für Wandersafaris, die von Führern geleitet werden, die mit unheimlichem Geschick Spuren, Mist und Vogelalarmrufe lesen und oft am Luangwa-Fluss anhalten, während Elefanten vorbeiwaten. Unterer Sambesi bietet Kanurouten, vorbei an grasenden Herden und Tigerfischen, während die Busanga-Ebene von Kafue Geparden, Löwen und riesige Sommerfluten beherbergt, die den Himmel spiegeln. In der Liuwa-Ebene findet Afrikas zweitgrößte Gnu-Versammlung nach der Serengeti-Wanderung statt, ein Spektakel, das nur wenige Außenstehende miterleben. Livingstone verbindet Abenteuer mit Kultur, von Ultraleichtflügen über die Wasserfälle bis hin zu Dorfbesuchen und Sonnenuntergangskreuzfahrten auf dem Sambesi. Der Zugang erfolgt über die Flughäfen Lusaka oder Livingstone, wobei Kleinflugzeuge in abgelegene Buschcamps fliegen, die moderne Ablenkungen beseitigen. Sambia eignet sich für Reisende, die Wert auf Authentizität, herzliche Gastfreundschaft und Reiseführer legen, die jeden Ausflug als Meisterkurs im Lesen der Wildnis betrachten. Nord-Luangwa ist nach wie vor legendär für puristische Wandercamps, die nur in trockenen Monaten geöffnet sind, während die Fledermauswanderung in Kasanka jedes Jahr im November Naturforscher anzieht, um in der Dämmerung Millionen von Flughunden zu beobachten. Packen Sie für die Camp-Nächte eine Stirnlampe ein und vertrauen Sie auf den saisonalen Wasserstand, wenn Sie sich für Kanu- oder Fahrzeugcamps entlang der großen Flüsse entscheiden. Der morgendliche Flussnebel belohnt Fotografen oft mit sanftem Licht auf grasenden Herden.
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