Kruger ist einer der größten Nationalparks Afrikas und der Eckpfeiler des Safari-Tourismus in Südafrika. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von fast 20.000 Quadratkilometern im Nordosten des Landes entlang der Grenze zu Mosambik und beherbergt enorme Populationen der Big Five sowie Hunderte anderer Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Was Kruger von vielen afrikanischen Parks unterscheidet, ist das Niveau der Infrastruktur und die Freiheit, Safaris mit dem Auto zu unternehmen. Sie können ein Auto mieten, zu sehr günstigen Preisen in einem der vielen Rastlager des Parks übernachten und Ihre eigenen Wildbeobachtungsrouten fahren. Dadurch ist Kruger für ein viel größeres Spektrum an Reisenden zugänglich als die teureren Fly-in-Reservate Ostafrikas. Für diejenigen, die ein geführtes Erlebnis bevorzugen, bieten die privaten Wildreservate an der Grenze zu Kruger, darunter Sabi Sands, Timbavati und Thornybush, einige der luxuriösesten Safari-Lodges auf dem Kontinent. In diesen Gebieten gibt es keine Zäune zum Krüger-Nationalpark, so dass sich die Tierwelt zwischen ihnen frei bewegen kann. Bei Pirschfahrten kann man hier in der Regel außergewöhnliche Leopardensichtungen beobachten. Die beste Zeit für einen Besuch im Krüger-Nationalpark ist die Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Vegetation niedrig ist und sich die Tiere an den Wasserlöchern konzentrieren. Der Park ist das ganze Jahr über zugänglich und die Sommermonate von November bis April bieten üppige grüne Landschaften und hervorragende Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung. Um von Johannesburg nach Kruger zu gelangen, ist eine etwa fünfstündige Fahrt durch Mpumalanga oder ein kurzer Inlandsflug zu den Flughäfen Hoedspruit oder Phalaborwa erforderlich. Kruger steht aus gutem Grund auf der Wunschliste, aber aufgrund seiner Größe und Infrastruktur ist es auch eine der praktischsten Safaris, die man organisieren kann.