Der Turkana-See, wegen seines auffällig türkisfarbenen Wassers oft als „Jademeer“ bezeichnet, ist der größte Wüstensee der Welt und eines der abgelegensten Reiseziele Kenias. Im nördlichen Rift Valley gelegen, bietet es eine einzigartige Mischung aus dramatischen Landschaften, kulturellen Begegnungen und prähistorischem Erbe. Der See ist mit Vulkaninseln übersät. Die berühmteste ist der Central Island National Park, der drei Kraterseen voller Krokodile, Flamingos und anderer Wildtiere beherbergt. Archäologische Stätten rund um Turkana, darunter Koobi Fora, bieten wichtige Einblicke in die frühe Menschheitsgeschichte. Besucher können auch mit Nomadengemeinschaften wie den Turkana, Rendille und Samburu interagieren und kulturelle Perspektiven gewinnen, die ebenso reichhaltig sind wie die Landschaft. Auch wenn er rau und isoliert ist, ist die Schönheit des Sees unvergleichlich, mit feurigen Sonnenuntergängen, starken Wüstenwinden und einem rauen Gefühl von Wildnis. Für Abenteurer und Geschichtsliebhaber bietet der Turkana-See eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse Kenias.